Viel Spaß beim Stöbern

 

Als vor rund 10 Jahren Horst Fricke im Namen des SV sich um den Siegerring bewarb, konnte sich so recht keiner vorstellen, wie das Ganze wohl ablaufen würde. Unser SV gehört mit rund 50 Mitgliedern zu den kleinen Einheiten - Bezirke, wie andere SV kennen wir (noch) nicht, so war klar, dass es dezentral geplant, organisiert und angekarrt werden musste.

Dreh- und Angelpunkt ist das Erzgebirge und das angrenzende Vogtland. Matthias Knoll und Reiner Günther nahmen sich der Aufgabe an - to do's wurden verteilt; Sponsoren akquiriert, Planungen gemacht, die Züchterschaft in der Fachpresse auf dem Laufenden gehalten, Sammeltransporte festgelegt, "wer macht was" besprochen, viel diskutiert, abgewogen, motiviert, auf Spur gebracht - ja, nur so konnte unser Siegerring etwas werden.

In der Tat - ohne in Eigenlob zu verfallen - es war einfach toll.

Eine stattliche Tierzahl - obwohl einige SV Mitglieder den Weg nach Hannover scheuten - schade - dafür auch einige neue Namen, die bislang dem SV noch nicht angehörten - schön, dass in Hannover gleich vier neue aktive Mitglieder gewonnen werden konnten, das ist der Gewinn einer solchen Blickpunkt-Präsentation.

Unser "umtriebiger" Reiner Günther karrte mit seiner lieben Helga und unserem Stefan Werner im VW-Bus samt Pferdeanhänger sogar die Dresdner Frauenkirche nach Hannover - nicht in Stein und Original, das schafft nicht einmal er Zwinkernd - aber ein stolzes Banner hing am Eingang des Ehrenhofs.

 

Bei so reichlich Platz kann man es sich gastfreundlich einrichten; bei schwäbischem Wein und herzhafter Wurst aus dem Erzgebirge, lässt es sich gut aushalten. Helga Günther, Peggy Knoll und Hannelore Meyer übernahmen das Catering für unsere Gäste und Freunde.

Auch unsere Freunde vom Erhaltungszuchtring besuchten uns - die Zusammenarbeit wird sicherlich noch intensiver, das ist gut so.

Die Freunde, die ab der Einlieferung, am Mittwoch in Hannover vor Ort die Stellung gehalten haben, verbrachten interessante und abwechslungsreiche Tage. Sightseeing in Hannover, Zoobesuch und ein Abstecher zum Steinhuder Meer, lokale regionale Küche und ein tolles Hotel in der Nähe der Messe, was will man mehr.

 

Wir können stolz sein - das muss einfach auch mal gesagt sein. Uns ist es nicht Bange um die Zukunft unserer Sachsenhühner.

 

Joachim Mojzis

 

HSS 2012 in Leipzig / EE Schau

Sachsenhühner und Zwerg-Sachsenhühner zur HSS 2012 in Leipzig

Was für ein Aufgebot – nahezu 200 Tiere wurden auf der EE-Schau, Nationalen, LIPSIA und HSS in Leipzig gezeigt. Waren es zur letzten Europaschau 2006 gerademal 30 Sachsen. Diesen Erfolg können sich der Sonderverein und seine Mitglieder auf die Fahnen schreiben. Eine offene und moderne Vereinspolitik kombiniert mit der Bereitschaft Zuchttiere und Bruteier an interessierte Züchter abzugeben, führten zum Erfolg. Auch die aufgeschlossene Zusammenarbeit mit dem Erhaltungszuchtring in Langenstein (Sachsen-Anhalt) rund um die Familie Schröder tragen zur weiteren Verbreitung der Sachsenhühner bei. Dies sind ideale Voraussetzungen für den Goldenen Siegerring am 19. und 20. Oktober 2013 in Hannover. Ein großes Dankeschön auch an die Herren Dr. Roland Klemm und Dr. Manfred Golze vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, die für das Sachsenhuhn einen informativen und hoch werbewirksamen Flyer herausgegeben haben; geballte Informationen aus einer Hand für den interessierten Züchter und Halter. Unter großen Kraftanstrengungen konnte in Leipzig wieder ein Infostand organisiert werden, umtriebig wie eh und je machte es der 2. Vorsitzende, Reiner Günther möglich, dass der Stand in den sächsischen Landesfarben grün/weiß markant ins Auge fiel. Viele Gäste aus In- und Ausland wurden dort von den SV-Mitglieder und ihren Frauen begrüßt, die abwechselnd den Stand betreut haben, neue Mitglieder wurden gewonnen und es war ganz einfach ein schöner und gemütlicher Treffpunkt zu plaudern und neue Kräfte zu schöpfen, bevor es in die nächste Halle und Käfigreihen auf dieser Mamutausstellung ging. Sonntags wurde mit dem Zuchtwart, Eberhard Fritzsch und dem Preisrichter, Jürgen Weber mit Hilfe einer Powerpointpräsentation die Tierbesprechung abgehalten, auf der Leinwand konnten die herausgestellten Tiere gut besprochen werden, die zuvor Freitags vom SV-Fotografen, Andre Dix auf Bild festgehalten wurden. Den amtierenden Preisrichter sei Lob gezollt für ihre nicht einfache Aufgabe, die sie mit bravour absolviert haben.

Die 68 schwarzen Sachsenhühner waren ein starkes Aufgebot; PR Weber legte bei den Hähnen auf Standfreiheit, volle Brust, langen Rumpf und eine schöne lange leicht ansteigende Rückenlinie großen wert. Schwache Körper, Schwanzwinkel, abfallende Körperhaltung und schlechte Kämme führten zu unteren Noten. Die Kämme und Kehllappen dürfen vereinzelt nicht mehr größer werden, die Ohrscheiben müssen mandelförmig und glatt im Gewebe weiß erscheinen (HV Wilfried Heider/ EC; Joachim Mojzis). Die Hennen überzeugten mit vollrumpfigen Formen, viel Grünlack, feinen Kopfpunkten, weißen Ohrscheiben. Die ansteigende lange Rückenlinie ohne stöhrenden Schwanzwinkel wurde mehrfach gefordert. Positiv viel auf, dass sich die schönen Formentiere mittlerweile in mehreren Zuchten gefestigt haben. Mangelnde Kondition, abfallende Haltung, Kammfehler, rußige Ohrscheiben, viollette Einlagerungen und Dachschwanz waren die Mängel (V Joachim Mojzis/ EC; HV Helmut Völker, Helmut Meyer). Bei den 12 weißen Sachsenhühnern werden weitere Züchter gesucht. Der Typ stimmt, auch die Standfreiheit und die langen Formen sind gegeben. In der Farbe sollten sie reiner sein. Auch die Ohrscheiben müssten in der Markanz deutlicher in Erschienung treten. Schlechte Kondition führte zu vielen unteren Noten (HV Stefan Werner/ EC). 25 gelbe Sachsenhühner sind ein merklicher Rückgang gegenüber den Vorjahren, hier fehlten einige Aussteller, wir hoffen, dass sie wieder in Hannover dabei sind. Feine Formentiere mit richtiger Farbe und ausreichend Standfreiheit wurden herausgestellt. Augenfarbenfehler, unschöne Kämme, plumpe kurze Körper waren die Mängel. Auch hier muss auf mehr Markanz der weißen Ohrscheiben geachtet werden, insbesondere die Hennen sollten deutlich höher stehen und über mehr Rumpfvolumen verfügen. Erschwerend kommt hinzu, dass bei Frühbruten und sonnigen Ausläufen die Hennen in der Farbe scheckig werden. Die Züchter sollten bei der Zusammenstellung der Zuchtstämme darauf achten, dass lange kräftige Hennen in die Zucht gehen – weniger ist in diesem Fall oft mehr wert (HV Reiner Günther, Gisela Hallbauer/ EC). 16 gesperberte Sachsenhühner waren eine positive Überraschung, jahrelang hatten wir hier nur eine one-man-show. In der Sperberung und Grundfarbe unterscheiden sich die Zuchten, Braun- und Bronzetöne sind verpönt. Die Hähne überzeugten mit Standfreiheit, langem Rumpf und guter Rückenlinie. Überzeugend auch die schönen weißen markanten Ohrscheiben in beiden Geschlechtern. Vereinzelt dürfen Kämme und Kehllappen nicht größer werden, eine umliegende Kammfahne bei den Hennen ist nicht erlaubt. Schlechte Kondition führte zu unteren Noten. Auch hier brauchen die Hennen noch mehr Standfreiheit, mehr Körpervolumen wäre auch von Vorteil. Ein kleiner Hinweis: da der Sperberfaktor dominant geschlechtsgebunden vom Hahn vererbt wird, könnten die Züchter eine schwarze Sachsenhennen in die Zucht nehmen, die Töchter sind reinerbig gesperbert, in der ersten Generation wohl noch etwas dunkel aber bereits ausstellungsfähig. Viel wichtiger ist aber die Verbesserung der Körpermasse und der Standfreiheit, die beim schwarzen Farbenschlag gut gefestigt sind (HV Simon Stark). Der Allgemeinrichter, Stefan Wanzel stellte bei den 20 schwarzen Zwerg-Sachsenhühnern typhafte Tiere heraus. Wohlwollend wurde noch das rötliche Auge gewertet, die Züchter müssen aber in der Zukunft auf ein dunkles Auge achten. Probleme macht auch noch die fließende Oberlinie, die doch noch stark eckig wirkt. Auch fächert der Schwanz noch stark, der Grünlack muss deutlicher vorhanden sein, hier liegt noch viel Zuchtarbeit vor uns. Feine kleine Kopfpunkte sind positiv hervorzuheben (HV Jochen Göge/ EC). Die herausgestellten Exemplare bei den 26 weißen Zwergen überzeugten in den feinen Kopfpunkten, freier Stand, sauberer Farbe und typhaften Formen mit voller Brust. Bei den Hähnen ist zu achten, dass die Flügel angezogen und am Körper fest anliegen, die Schwanzsicheln nicht zu lang sind und der Schwanz nicht all zu stark fächert. Die Hennen sollten noch länger im Körper werden, dass die Oberlinie besser zur Geltung kommt. Die weißen sind auf einem sehr guten Weg (HV Stefan Werner (2x)/ EC, Simon Stark). Auch bei den 15 gelben Zwerg-Sachsenhühner fehlten Aussteller, so dass auch hier die Zahl rückläufig ist. Ähnlich wie bei der Großrasse wünscht man sich mehr Rumpflänge und mehr Standfreiheit. Die Kämme bei den Hennen dürfen nicht größer werden, auch sollten die Gesichter der Hennen mehr röter sein. Die Markanz der Ohrscheiben muss deutlicher bei den Hennen werden (HV ZGM Gießler). Bei den vier gesperberten Zwergen blieben leider 2 Käfige leer. Die gezeigten 1,1 entsprachen dem Sachsenhuhntyp. Hier brauchen wir mehr Züchter, der gesperberte Farbenschlag ist ausgesprochen attraktiv. Die 5 schwarzen und gesperberten Zwerg-Sachsenhühner in der Jugend lagen im sg-Bereich. Im Lipsiahof standen 1,4 schwarze Zwerge, feine typhafte Tiere, rote Gesichter, dunkle Augen, weiße Ohrscheiben und kräftiger Grünlack. Bei einer Henne störte die umliegende Kammfahne (HV Helmut Meyer). Europameister wurden bei den schwarzen Sachsenhühner Joachim Mojzis, weiße Sachsenhühner Stefan Werner, weiße Zwerg-Sachsenhühner Simon Stark, gelbe Zwerg-Sachsenhühner Reiner Günther. Der Titel Europachampion fiel auf einen schwarzen HV-Hahn von Wilfried Heider, die schwarze V-Henne von Joachim Mojzis, den weißen HV-Hahn von Stefan Werner, die gelbe HV-Henne von Gisela Hallbauer, die schwarze HV-Zwerghenne von Jochen Döge und den weißen HV-Zwerghahn von Stefan Werner. Der Sonderverein gratuliert herzlich den Züchtern und ruft alle auf, die den Weg in den SV noch nicht gefunden haben, diesem beizutreten, wir heißen sie schon heute willkommen. Die nächste Jahreshauptversammlung findet Anfang Juni in Bulsnitz (Raum Dresden) bei Dieter Kühne statt. 2013 wird die HSS im Rahmen des Goldenen Siegerrings in Hannover zur Dt. Junggeflügelschau sein. Alle Züchter und Züchterinnen sind eingeladen an diesem einmaligen Ereignis in der Geschichte der Sachsenhuhnzucht mitzumachen. Weiter Einzelheiten beim 1. Vorsitzenden Matthias Knoll (Telefon 037463/83683) oder unter www.sachsenhuhn.de .

 

Matthias Knoll 

 

"Mein Leipzig lob ich mir"

Tierbesprechung

Schöner kann man es nicht formulieren - an dieser Stelle vielen herzlichen Dank an die Macher, vielen Helfer - auch an diejenigen im Hintergrund, Aussteller und Besucher, die unsere schönen Sachsenhühner und Zwerg-Sachsenhühner eine eindruckvolle Plattform boten.

Die LIPSIA ist für uns Züchter und Aussteller ein prima Treffpunkt um Kontakte zu schließen, zu intensivieren und die Verbreitung und Verbesserung der "Sachsen" zu gewährleisten. Aus ganz Deutschland - dem Süden, dem Westen, dem Norden un natürlich dem Osten kommen die Aussteller, Züchter und Interessierte nach Leipzig angereist.

Schön auch, dass uns die Schauleitung einen Platz für unseren Treffpunkt zur Verfügung stellt - wenn auch kritisch bemerkt, es mit den Zusagen für das Equipment nicht funktioniert - was nicht ist, kann ja noch werden - Dank unseres umtriebigen Organisationsgenies, Reiner Günther aus dem Erzgebirge steht am Ende des Tages doch noch "Tisch und Stuhl".

Schön auch, dass sich am Sonntag Vormittag zur Tierbesprechung Wilhelm Riebniger, Christoph Günzel und Elke Brezigheimer am Infostand einfanden, liebe Worte für die Arbeit des SVs und die anwesenden Aussteller und Züchter fanden. Gemeinsam stieß man mit einem schwäbischen Tropfen aus dem Neuffener Tal auf unsere Sachsenhühner an und SR Steffen Tröger konnte anschließend mit Hilfe von Beamer und Laptop das Bildmaterial - hier vielen Dank an unseren SV Fotograf Andre Dix - den Anwesenden gut erläutern.

Herausragende Tiere konnten folgende Aussteller präsentieren:

V-Tiere

0,1 Zw.-Sachsenhühner weiß David Kleindienst

HV-Tiere

0,1 Sachsenhühner schwarz Joachim Mojzis

0,1 Sachsenhühner schwarz Wilfried Schröder

0,1 Sachsenhühner schwarz Joachim Mojzis

0,1 Sachsenhühner weiß Stefan Werner

1,0 Sachsenhühner gelb Gisela Hallbauer

1,0 Sachsenhühner gelb Gisela Hallbauer

0,1 Sachsenhühner gelb Gottfried Kämpf

1,0 Sachsenhühner gesperbert Christian Gruschwitz

0,1 Zw.-Sachsenhühner schwarz Karlheinz Döring

0,1 Zw.-Sachsenhühner weiß Matthias Knoll

1,0 Zw.-Sachsenhühner gelb Reiner Günther

0,1 Zw.-Sachsenhühner gelb ZG Gießler

0,1 Zw.-Sachsenhühner gesperbert Horst Fricke

1,0 Zw.-Sachsenhühner weiß David Kleindienst

1,0 Zw.-Sachsenhühner gelb Georg Buchhardt

 

 

  

Prominenz am Stand der Sachsenhühner

Der SV feierte seinen 90. Geburtstag in 2011 - zur LIPSIA wurde der Infostand, den es seit 3 Jahren gibt, um eine gastfreundliche Bewirtung und ausreichend Sitzgelegenheit erweitert. Schön, dass die Schauleitung uns hierfür den Raum bietet, weniger schön, dass Zusagen nicht eingehalten werden und wir regelmäßig improvisieren müssen - an dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass der SV alljährlich seine HSS zur LIPSIA in Leipzig durchführt - ein Mekka für die Sachsenhuhnzucht schlecht hin - also: liebe Schauleitung, beim nächsten Mal bitte Infoständer, Tische und Stühle am Einlieferungstag bereithalten und nicht erst am Freitag oder Samstag pö a pö daher bringen!
So, das sein nun gesagt - jetzt zum erfreulichen Teil. Mit einem Rekordmeldeergebnis an Sachsen- und Zw.-Sachsenhühner in allen anerkannten Farbenschlägen wurde die rege Arbeit der Züchter im SV belohnt. Der gute Kontakt und die Zusammenarbeit der Züchter untereinander aber auch die Bereitschaft Zuchttiere und Bruteier für den Aufbau der Zucht an neue interessierte Züchter abzugeben, trägt Früchte und hilft die Rasse weiter zu verbreiten. Die intensive Werbung um die Rasse, sei es mit dem eigenen Internetauftritt oder duch die Berichterstattung in den Fachzeitschriften hilft der Rasse, die in der Roten Liste als gefährdet geführt wird, in der Rassegeflügelzucht publik zu werden. Sie ist noch unverbraucht und besticht durch prima Legeleistung und Frohwüchsigkeit, obwohl sie auch schon weit über 100 Jahre alt ist. Aber, sie war nie Moderasse und somit vor zu viel "Extremen" geschützt. Sie darf wohl mehr in Mode kommen, jedoch müssen alle negativen Begleiterscheinungen einer Schönheitszucht vermieden werden - unser Leitbild heißt: Leistung und Schönheit.
Prima auch, dass zur Tierbesprechung am Sonntag Vormittag der BDRG Präsident, Wilhelm Riebniger, BDRG Geschäftsfüherin, Elke Brezigheimer und LV Vorsitzender von Sachsen, Christoph Günzel mit dabei waren, Begrüßungsworte sprachen und die "Sachsen" kräftig unterstützen.
SR Steffen Tröger moderierte die Tierbesprechung mit Hilfe von Beamer und Leinwand und konnte somit einen größeren Teilnehmerkreis erreichen. SV Fotograf, Andre Dix bereitete die Aufnahmen zusammen mit Reiner Günther am Freitag vor, Stefan Werner besorgte das Equipment und assistiere Steffen Tröger.
Derweil sorgten Hedwig Spieth und Ursel Schmauk für die Versorgung der Gäste mit Kaffee, bestrichenen Broten und württembergischen Wein.
Danke an alle Helfer, Aussteller und guten Geister für ihr Engagement. Zwinkernd
Joachim Mojzis
 
  
   
Schaubericht und Tierbesprechung

 

SR Steffen Tröger erläuterte den Zuchtstand der Sachsenhühner 2011 - nach der Bewertung wurden am Freitag von unserem SV-Fotografen, Andre Dix mit Hilfe von Reiner Günther, die vom SR ausgewählten Tiere fotografiert. Bei den Aufnahmen muss man berücksichtigen, dass die Tiere im Käfig fotografiert wurden und sich deshalb nicht immer optimal zeigen - in der Tendenz erkennt man aber, worauf es ankommt. Viel Spaß beim studieren der Aufnahmen.

 

 

 

Auf den Spuren der "Sachsenhühner"

Frei nach dem Motto "steter Tropfen höhlt den Stein" war es mir gelungen meine Zuchtfreunde aus dem KV Nürtingen - unweit von Stuttgart gelegen - für eine Reise nach Leipzig zur Lipsia zu gewinnen. Im Spätsommer begann die Planung - es musste ein genügend großes Fahrzeug für Menschen und Tier gefunden werden, die Unterkunft musste auch bezahlbar bleiben und das Programm für die Tage in Leipzig sollte auch Hand und Fuß haben. Unser Ehrenvorsitzender im KV und BDRG-Ehrenmeister, Werner Spieth war mit seiner Hedwig genauso mit von der Partie, wie der KV Kassier, Günter Schmauk mit seiner Ursel, der bekannte Dt. Schautaubenzüchter, Bozidar Ilic zog diesesmal Leipzig vor und ließ die HSS der Dt. Schautauben in Rostock sausen. Pünktlich um 11.00 starteten wir von der Kleintierzuchtanlage in Neuffen und fuhren gen Osten. Freie Fahrt und prima Straßenverhältnisse sorgten für einen stressfreien Einstieg. In Leipzig angekommen wurden wir regelrecht vom Sog dieser herrlichen Schau in Bann gezogen - die Tiere wurden eingesetzt - die Feder noch schön gelegt, Zuspruch erteilt, Futter und Wasser kontrolliert und natürlich am späten Abend noch den einen oder anderen Vergleich gemacht. Hi und da noch geplaudert - die Frauen haben zu diesem Zeitpunkt schon Richtung Hotel gedrängt - tja, sehen wollten wir das natürlich nicht. Hatte man den einen gefunden, suchte den anderen, war der erste bereits wieder verschwunden. Zu guter letzt kamen wir glücklich und hungrig im Hotel an. Noch lecker zu abend gegessen, ein feines Glas Wein gedrunken und dann ab ins Bett - der Donnerstag wartete mit einem taffen Programm auf uns. Das Frühstücksbuffet war eine Wucht; nach so viel Stärkung musste unbedingt etwas für die Linie getan werden. Ein strammer Marsch durch Leipzig stand an: weihnachtlicher Hauptbahnhof, Augustusplatz mit Oper und Gewandhaus, Altstadt und Weihanchtsmarkt, ein Abstecher in das Bundesverwaltungsgericht - oh je, Hedwig wird es nie vergessen, als sie auf dem Stuhl des Gerichtspräsidenten saß und plötzlich........................- und dann in den Zoo: Gondwanaland - plötzlich waren wir im tropischen Sommer - herrlich diese Tier- und Planzenwelt. Bereits bei Dunkelheit machten wir uns dann auf den Heimweg - müde und glücklich über einen tollen Tag. Am Freitag vormittag machten wir noch einen Abstecher zum Völkerschlachtdenkmal und genossen den herrlichen Rundblick auf Leipzig. Nachmittags hieß es dann: Lipsia. Die Tage verflogen nur so und bald hieß es dann wieder Abschied nehmen. An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Freunden bedanken, haben sie tatkräftig beim Infostand mitgemacht, Kaffee gekocht, Brote geschmiert und den Wein kredenzt - die SV Mitglieder und Gäste bewirtet und so einen großen Beitrag zum 90. Geburtstag des SV geleistet. Es waren lustige und erlebnisreiche Tage - ich freue mich schon jetzt auf die Europaschau in Leipzig 2012: Werner ist noch skeptisch, aber auch das ist lösbar - wer will sich schon eine Schau mit 100.000 Tieren entgehen lassen ............?

Joachim Mojzis

   

HSS Leipzig 3. bis 5. Dez. 2010

Leipzig war toll !

Rund 120 Sachsenhühner und Zwerg-Sachsenhühner fanden sich in Leipzig ein und wurden schwerpunktmäßig von den Sonderrichtern Steffen Tröger und Eberhard Fritzsch bewertet - es war eine phantastische Präsentation unserer Sachsenhühner.

V - Tiere

1,4 Sachsenhühner schwarz Voliere Helmut Meyer

0,1 Sachsenhühner schwarz Helmut Meyer

1,0 Sachsenhühner gelb Gisela Hallbauer

0,1 Zw.-Sachsenhühner weiß Stefan Werner

HV - Tiere

1,0 Sachsenhühner schwarz Joachim Mojzis

0,1 Sachsenhühner schwarz Joachim Mojzis

0,1 Sachsenhühner schwarz Joachim Mojzis

1,0 Sachsenhühner gelb Reiner Günther

0,1 Sachsenhühner gelb Reiner Günther

0,1 Sachsenhühner gesperbert Christian Gruschwitz

1,0 Zw.-Sachsenhühner gelb Reiner Günther

0,1 Zw.-Sachsenhühner gelb Reiner Günther

0,1 Zw.-Sachsenhühner weiß David Kleindienst

Katalog Leipzig 2010

application/pdf Katalog Leipzig.pdf (4,1 MB)

im Einzelnen

1,1 Zw.-Sachsenhühner gelb, beide 96 HV Reiner Günther

0,1 Zw.-Sachsenhühner weiß, 97 V Stefan Werner

1,0 Zw.-Sachsenhühner weiß, sg 95 Matthias Knoll

0,1 Sachsenhühner weiß, aus Stamm sg 93, David Kleindienst

0,1 Sachsenhühner gelb, sg 95 Karlheinz Döring

0,1 Zw.-Sachsenhühner weiß, 96 HV David Kleindienst

1,0 Sachsenhühner gelb, 96 HV Reiner Günther

0,1 Sachsenhühner gelb, 96 HV Reiner Günther

0,1 Sachsenhühner gesperbert, 96 HV Christian Gruschwitz

1,0 Sachsenhühner gelb, 97 V Gisela Hallbauer

0,1 Sachsenhühner schwarz, 97 V Helmut Meyer

0,1 Sachsenhühner schwarz, 96 HV Joachim Mojzis

0,1 Sachsenhühner weiß, sg 95 Stefan Werner

1,0 Sachsenhühner weiß, aus Stamm sg 93 David Kleindienst

 

und jetzt noch vier Schwaben in Sachsen

ein paar launische Bemerkungen in eigener Sache:

ja, ich bin ein Fan von Leipzig und der LIPSIA - ein Grund seit 2004 bis auf 2 Unterbrechungen den Aufwand und die Strapazen für Mensch und Tier in Kauf zu nehmen und für ein paar Tage die sächsische Metropole zu besuchen. Meine Schwärmerei hat Früchte getragen und unser Kreiszuchtwart, Hermann Haußmann vom KV Nürtingen - unweit von Stuttgart entfernt - entschloß sich spontan bei unserer diesjährigen Oktoberwanderung sich mit seiner lieben Frau Martha der Reise anzuschließen. Schnell waren seine Süddt. Kohllerchen angemeldet - Hotel gebucht und Opernkarten reserviert.

Gepäck, warme Klamotten und natürlich unserer Lieblinge gut verstaut, startete die Anfahrt nach Leipzig. Gut, dass man nicht weiß, was auf einem so alles zukommt. Schnee, Schnee je weiter gen Osten wir kamen - aber, wir gelangten gut an und eisige Temperaturen empfingen uns an der Messe - nichts wie schnell rein in die Hallen. Wie gewohnt verlief die Einlasskontrolle prima und wir konnten unsere Tiere einsetzen. Gegen 21.00 Uhr rief Hermann uns auf dem Handy an, wo wir denn blieben - alles o.k., nur noch mal schnell schauen, ob es den Tieren gut ginge. Unser Hotel war unweit der Messe gelegen - sehr fein - da konnte man es aushalten.

Donnerstags machten wir uns dann nach dem üppigen Frühstück auf Leipzig zu erkunden - schöner Sonnenschein, aber eisige Temperaturen. Mit der Straßenbahn fuhren wir in die Stadt - Augustusplatz - Oper - Gewandhaus - Weihnachtsmarkt - Hauptbahnhof und anschließend ein Besuch im Zoo. Herrlich - die Zeit verflog nur so - abends Wellness in der Therme und ab ins Bett. Freitag Vormittag statteten wir dem Bundesverwaltungsgericht einen Besuch ab; nur zu empfehlen - kolossale Räumlichkeiten - ein geschichtsträchtiger Ort. Pünktlich zum Einlass waren wir Nachmittags an der Messe - Spannung - Freude - Überraschung und sicherlich auch die eine oder andere Richterentscheidung, die man so halt hinnimmt. Trotzdem, die Freude überwog deutlich und wir genossen den Nachmittag, die herrliche Schau und ihre Eindrücke. Da war es natürlich ein Leichtes abends im Gasthof Engelhof schön zu feiern und bei einem guten Glas Wein von der Saale anzustoßen. Der ideal gelegene Infostand bei den Sachsenhühnern lud dann am Samstag zum Plausch und Verweilen ein - wir machten uns dann am Abend auf und ließen uns von der Oper Hänsel und Gretel in die Welt der Phantasie entführen - eine traumhaft schöne Opernpremiere - ich beneide die Leipziger um ihre Oper und ihr Gewandhaus - kein Problem - wir kommen wieder.

Martha und Hermann Haußmann, mein Sohn David und ich waren ein tolles Gespann, es hat viel Freude gemacht die Tage in Leipzig zu genießen - ich kann zur Nachahmung nur aufrufen....................................

Joachim Mojzis

               

HSS LIPSIA 4. bis 6. Dez. 2009

Zur HSS 2009 konnte ein Rekordergebnis mit 86 Sachsen- und 48 Zwerg-Sachsenhühner gemeldet werden. Folgende Tiere wurden herausgestellt:

Stamm Sachsenhühner gelb, HV ELB Reiner Günther

1,0 Sachsenhühner schwarz, HV ELK Reiner Fröhner

0,1 Sachsenhühner schwarz, HV ELB Manfred Künzel

1,0 Sachsenhühner gelb, HV E Henri Wolf

1,0 Sachsenhühner gelb, HV ELT Henri Wolf

0,1 Sachsenhühner gelb, HV E Reiner Günther

0,1 Sachsenhühner gelb, HV LVE Reiner Günther

0,1 Zw.-Sachsenhühner weiß, HV ELT Horst Fricke

0,1 Zw.-Sachsenhühner gesperbert, HV ELK, Horst Fricke

Statistik zur HSS LIPSIA 4.-6. 12. 2009

Sachsenhühner schwarz gelb weiß gesperbert
         
86 40 40 3 3
         
Zw.-Sachsenhühner schwarz gelb weiß gesperbert
         
48 3 21 15 9
         
134        

Schaubericht

Schaubericht der HSS Sachsenhühner 2009 in Leipzig von Eberhard Fritzsch

 

Die Hauptsonderschau des SV der Sachsenhühner und Zwerg-Sachsenhühner fand anlässlich der Lipsia-Schau vom 04. bis 06. Dezember 2009 statt. Bei einer sehr guten Beteiligung in der Abteilung Einzeltiere der großen Sachsenhühner von 72 Tieren hatten die Zwerge mit 31 Tieren eine eher schwache Meldezahl erreicht.

 

Die 15 schwarzen Hähne präsentierten sich überwiegend in typischen Formen und guter Farbe. Für eine gute Form ist die Rückenlinie in Verbindung mit der Unterlinie ganz wichtig. Beim schwarzen Farbenschlag muss der gleichmäßige Grünlack unbedingt vorhanden sein. Besonders im Bereich der Flügeldecken stellt sich noch immer der verpönte Violettglanz ein. Die Standhöhe ist bei den meisten 1,0 gut. Die Kammgröße ist in Ordnung, die Kammzacken müssen noch gleichmäßiger und breiter im Ansatz werden. Das Ohr müsste noch fester und vor allem weißer sein. Die Besichelung muss die Steuerfedern abdecken. Bei einigen war nur noch eine Hauptsichel sichtbar, es war auch keine weitere Federbildung festzustellen.

 

Bei den 20 gezeigten schwarzen Hennen lag Licht und Schatten nahe beieinander. Für die Hennen ist immer die Form die Grundlage, sowie der Stand und die Haltung. Sie sollten noch gestreckter im Rücken und voller in der Brust sein. Die Rückenlinie muss nach dem Hals gleichmäßig ansteigen. Einige Hennen zeigten viel Rückenpolster und abfallende Schwanzhaltung, deshalb die Note „g". Wenig Polster ist zulässig, wegen der Eindeckung des Überganges beim Hahn. Sehr dunkle oder sogar rote Ohrscheiben sind ein Fehler bzw. grober Fehler. Beim schwarzen Farbenschlag muss natürlich Grünlack vorhanden sein. Dieser ist oft recht mattschwarz. Die Schwingen müssen für höhere Noten vollständig sein! Der Kammschnitt und die Kammzackengröße sind zu verbessern. Bei beiden Geschlechtern gab es Ausschlussfehler, weil der Einfachlamm keinen runden Dorn haben darf. Ein Einfachkamm hat immer eine Kammfahne. Die Zuchtbasis stimmt, aber die Qualität ist bei beiden Geschlechtern zu verbessern.

 

Die 15 gelben Hähne zeigten sich recht ausgeglichen. Auch hier ist die Form, der Stand und die Haltung der Maßstab. Die Hähne müssen noch voller in der Brust und gleichmäßiger in der Besichelung werden. Die Rückenlinie muss nach dem Halsbehang gleichmäßig ansteigen. Die gleichmäßige gelbe Farbe ist noch nicht überall anzutreffen. Sie sollte aber auch nicht auf den Decken sehr ins rötliche gehen. Reichlich dunkle Farbe bzw. Zeichnungsanlagen in Form von Bänderung in der Steuerfeder ist ein Fehler. Die Kämme müssen noch gleichmäßiger im Schnitt und die Kammzacken breiter im Ansatz, das Ohr noch sauberer und vor allem fester werden.

 

Eine Meldung von 22 gelben Hennen hat es sicherlich lange nicht gegeben. Bei den Hennen muss der Schwanzanstieg gleichmäßiger werden und die Brust noch voller. Die gleichmäßige gelbe Farbe, ohne dass sie fleckig wird, ist auf Dauer der Ausstellungssaison schwer zu halten. In den Steuern ist auch hier noch eine leichte Pfefferung erlaubt. Eine Bänderung ist allerdings ein Fehler. Unbedingt ist auf eine festere Feder zu achten. Die Kammgröße hat Fortschritte gemacht. Die übergroßen Kämme sind fast verschwunden. Aber der Kammschnitt muss noch besser werden. Das saubere, weiße Ohr ist nach wie vor eine Zierde des Kopfes. Reichlich helle Augenfarbe führt natürlich zur Herabstufung der Note. Es schleicht sich eine dunkle Lauffarbe ein!

Bei den 4,8 weißen Zwergen war auch wiederum die Form die Grundvoraussetzung für eine höhere Note. Gleichmäßiger in der Rückenlinie, Brust voller sowie Ohrscheiben sauberer und fester war in der Wunschspalte vermerkt. Sie müssen noch sauberer in der Mantelfarbe werden. Die Hähne zeigen immer noch in den Behängen einen leichten gelben Anflug.

 

Die 3,9 gelben sollte voller in der Brust und länger im Körper werden. Die Rückenlinie muss gleichmäßiger ansteigen und im nicht spitzen Schwanz enden. Die Kämme dürfen nicht zu große werden und gleichmäßiger im Schnitt sein. Auf gleichmäßig gelbe Farbe ist zu achten. Leichte Farbeinlagerungen in den Steuerfedern sind noch zu tolerieren, aber eine Bänderung ist auch hier ein Fehler. Dabei darf die Flügeldeckenfarbe nicht zu rot werden.

 

Bei den 3,3 gesperberten sind schon gute Formen anzutreffen. Die typische Rückenlinie muss noch besser werden, die Sperberung ist schon gut erkennbar. Dabei dürfen auf keinen Fall bräunliche Töne zu sehen sein. Die Standhöhe und damit die Unterlinie muss noch typischer werden. Die Kämme sind noch zu verbessern und die Ohrscheiben sollten gleichmäßig weiß sein. Die Ausstellungsleitung hatte den Sachsenhühner eine besondere Präsentation eingeräumt. Es sollten alle Farbenschläge in Volieren oder in Stämmen gezeigt werden. Dank dieser Möglichkeit sahen wir doch noch alle Farbenschläge der Sachsenhühner und der Zwerg-Sachsenhühner. Der Sonderverein hatte sich auch in einer besonderen Form mit eigenem Stand vorgestellt. Ich hoffe, dass sich einige Interessenten gefunden haben um sich zu informieren. Eine gleichmäßige besetzte Herde der schwarzen Sachsenhühner von Helmut Meyer zeigte sich von der besten Seite in der Präsentation im Eingangsbereich. In der Abteilung Stämme wurden die in der Einzeltierklasse fehlenden Farbenschläge weiß und gesperbert vorgestellt. Die weißen zeigten durchaus gute Formen. Sie haben aber noch Probleme in der sauberen Farbe und in der vollen Besichelung. Auf Grund der geringen Zuchtbasis bei den gesperberten ist auch die Qualität noch zu verbessern. Hierbei geht es zur Zeit besonders um die Erhaltung des Farbenschlages. Die gesperberten waren doch einmal einer der führenden Farbenschläge. Dazu kam ein hervorragender Stamm gelbe. Die Zwerg-Sachsenhühner präsentierten sich in allen Farbenschlägen als Stämme. Die schwarzen fehlten aber in der Einzeltierklasse. Zum Glück sah man sie wenigstens als Stamm in sehr guter Qualität. Die weißen zeigten sich noch nicht ganz fertig in der Entwicklung. Bei den gelben müssen wir noch auf gleichmäßige Farbe und genügend Rückenlänge achten. Die gespeberten waren in guter Körperlänge und guter Sperberung vertreten. Die Kämme sind noch zu verbessern. Unser sehr aktiver Jungzüchter, David Kleindienst hatte in der Jugendabteilung eine Voliere seiner gelben Zwerg-Sachsenhühner vorgestellt.

 

Generell war die Hauptsonderschau eine gelungene Darstellung unserer Sachsenhühner. Schade, dass die weißen und gesperberten Sachsenhühner nur als Stamm gezeigt wurden. Genauso die schwarzen Zwerge. Für die nächsten Jahre haben wir noch viel zu tun, um die Sachsenhühner zu verbessern. Nach wie vor haben wir die gleichen Probleme in der Zucht wie in den vergangenen Jahren. Es ist auch abzusehen, dass sich die Zuchtbreite kaum vergrößern wird. Deshalb ist es nötig die vorhandenen Zuchten weiter voranzubringen und zu verbessern.

 

Bei allen Bemühungen um die Schönheit der Tiere darf man aber die Vitalität und die Leistung nicht vernachlässigen. Denn nur ein gesunder und vitaler Bestand ist in der Lage die gestellten Qualitätsansprüche zu erfüllen. Der aktive Sonderverein kann viel für die Verbesserung tun.