Eberhard Fritzsch
Eberhard Fritzsch erläutert die Kopfpunkte

Pressebericht:

 

Am ersten Maiwochenende trafen sich die Züchter und Freunde des Sachsenhuhnes und seiner Zwerge zur Hauptversammlung in Großschirma bei Freiberg in Sachsen. Ehrenvorsitzender, Horst Fricke und seine Familie haben das Event bestens organisiert und vorbereitet. So konnte der Vorsitzende Stefan Werner pünktlich die HV eröffnen und eine große Zahl an Mitglieder und Gäste begrüßen. Die Top's wurden zügig abgearbeitet und zur großen Freude des SV's konnten 6 Neumitglieder begrüßt und einstimmig aufgenommen werden. Bei den Wahlen wurde der Zuchtwart, Günter Hallbauer einstimmig bestätigt und der Zuchtwart für die Zwerg-Sachsenhühner, Karl-Heinz Döring in den Vorstand neu aufgenommen. Die HSS wird 2008 in Leipzig zur LIPSIA, die SS in Hannover zur Dt. Junggeflügelschau und zur Nationalen in Erfurt abgehalten. Ausführlich diskutierten die Züchter und Züchterinnen über ein neues Standardbild für den schwarzen Sachsenhahn - zur Zeit liegt noch kein ideales Standardbild vor, so dass dieser Punkt noch zurückgestellt wurde und intensiv in der Schausaison 2008 angegangen werden muss. Die Sonderrichter Günter Hallbauer und Eberhard Fritsch berichteten ausführlich über das abgelaufene Zucht- und Ausstellungsjahr 2007 - stellten die Vorzüge der ausgestellten Tiere heraus, verschwiegen aber auch nicht, die anzustrebenden Verbesserungen für die nächsten Jahre. So muss weiterhin bei den Gelben an mehr Rücken- und Körperlänge gearbeitet werden, gleichzeitig gilt es weiterhin die volle Brustpartie zu festigen. Sorgen machte man sich um den einstigen Paradeschlag Gesperbert - hier gilt es die Zuchtbasis deutlich auszubauen. Umso erfreulicher ist es, dass von den Neumitgliedern die gesperberten und weißen Sachsenhühner gezüchtet werden. Prominenter Neuzugang mit weißen Sachsenhühnern ist der Niedersächsische Staatssekretär a.D., Gerhard Schulz aus Hannover, der zur Verbreitung der Sachsen im nord-westlichen Teil Deutschlands beiträgt. Günter Hallbauer erörterte in seiner Funktion als Zuchtwart den derzeitigen Status der Zucht der Sachsenhühner. Er nahm ausführlich Stellung zu den Züchtungsmethoden der einzelnen Farbenschläge und gab Anregungen zur Verbesserung durch gezielte Einkreuzungen mit Hilfe von Fremdrassen. Bei der anschließenden Tierbesprechung wurden schwerpunktmäßig die schwarzen Zwerg-Sachsenhühner diskutiert, wobei hier noch deutlich die Herausforderung eines satten Grünlacks des Gefieders zu erkennen war. Zuchtfreund Hoffmann lud abschließend zur Hauptversammlung 2009 ins oberfränkische Regnitzlosau ein. Nach diesem Arbeitspensum wurde zum gemütlichen Züchterabend übergeleitet, Züchterkontakte vertief und fleißig fachgesimpelt zum Wohle der Sachsen.